Rømø

 

Rømø, deutsch Röm und nordfriesisch Rem, ist die südlichste dänische Wattenmeerinsel. Sie liegt etwa sechs Kilometer südlich der Insel Mandø und drei Kilometer nördlich von Sylt. Rømø ist mit seinem kilometerbreiten befahrbaren Sandstrand ein beliebtes Ferienziel. Die Fläche der Insel kann jedoch nicht präzise angegeben werden, da die Grenze zwischen Meer und Land unscharf verläuft. Sie liegt irgendwo zwischen 120 und 140 km². Etwa 60 Prozent der Insel sind mit Pflanzen bewachsen, 40 Prozent sind Sandflächen. Jedes Jahr wächst Rømø weiter durch den durch die Winterstürme von der Westküste Sylts verfrachteten Sand.

 
 

Montag, 16.03.2026: Nachdem wir alles gepackt haben, machen wir uns um 12:30 Uhr mit einem Kilometerstand von 36.755,4 auf den Weg. Auf dem Weg nach Dagebüll kaufen wir noch etwas ein und tanken den Roadrunner noch einmal voll (2,15 € pro Liter). Um kurz nach 15:00 Uhr stehen wir auf dem Womo Ankerplatz am Deich. Nach einer Kaffeepause machen wir uns zu Fuß auf den Weg. Wir sehen uns den ehemaligen Leuchtturm an, in dem man heute für 330 € pro Nacht übernachten kann. Vom Fähranleger gehen wir zurück in den Ort und essen im Restaurant Austernfischer sehr leckere Schiolle mit Krabben und Bratkartoffeln. Anschließend machen wir es uns im Auto gemütlich. Über das WLAN-Netz des Stellplatzes können wir sogar noch fernsehen.

Dienstag, 17.03.2026: Heute ist es bedeckt aber trocken und wir machen uns mit den Rädern auf den Weg nach Schlüttsiel. Gegen den Wind geht es immer an der Küste entlang. Wir sehen zahlreiche Nonnengänse und Stare, sowie einige Graugänse und Austernfischer. Wir wundern uns über die vielen toten Möwen am Wegesrand. Nach 10 km haben wir Schlüttsiel erreicht und machen am kleinen Hafen eine Pause. Mit dem Wind im Rücken geht es auf dem Rückweg wesentlich leichter. Am Automaten der Trollebüller Eiscremerei in Dagebüll kaufen wir uns ein leckeres Eis, das wir dann im Auto genießen. Wir beschließen eine weitere Nacht hier zu bleiben, verladen die Räder und machen es uns im Roadrunner gemütlich.

Mittwoch, 18.03.2026: Strahlender Sonnenschein begleitet uns heute den ganzen Tag. Wir ent- und versorgen den Roadrunner, ergänzen in Niebüll unsere Vorräte und fahren ohne weitere Unterbrechung nach Rømø, wo wir uns auf dem Oasen-Stellplatz für die kommenden drei Nächte einen Platz buchen. Nach einer etwas verspäteten Mittagspause machen wir uns zu Fuß auf den Weg. Auf unserer knapp 4 km langen Runde kommen wir durch die schöne Heidelandschaft der Vestergårde Bjerge. Die Dünen, durch die wir spazieren, sind vor etwa 400-500 Jahren entstanden und befanden sich zu dieser Zeit an der Westküste von Rømø. Nach einer Kaffeepause fahren wir mit den Rädern zum kleinen Hafen von Havneby. Bei unserem Bummel findet Geli eine Hose und wir sehen uns die Fischkutter und die Fähren nach Sylt an, die im Hafen liegen. Im Hafenbecken können wir auch noch eine Robbe beobachten. Anschließend geht es wieder zurück zum Stellplatz.

Donnerstag, 19.03.2026: Auch heute bleibt uns das schöne Wetter erhalten und wir machen uns mit den Rädern auf den Weg. Auf der Veloroute 402 fahren wir abseits der Strassen durch die landschaftlich sehr reizvollen Vråby und Kirkeby Plantagen. In letzterer machen wir am Hviddal Sø eine längere Pause. Unser Ziel ist Lakolk, wo wir uns mit einem leckeren Softeis stärken. Es kommt Seenebel auf, der die Sonne verdeckt und es deutlich kühler macht. Auf dem Rückweg sehen wir uns in der Tvtismark Plantage einige Bunker an und halten an der Marskdestilleriet. Wir probieren verschiedene Gin und Rum Liköre und einen Whiskey Likör. Schließlich wandern zwei Flaschen Brombeer Gin Likör in unsere Fahrradtasche. In der Rømø Bageriet kaufen wir noch etwas Kuchen und sind nach fast fünf Stunden und knapp 26 km wieder am Auto. Mit Kaffee und Kuchen leiten wir den ruhigeren Teil des Tages ein. Der Seenebel löst sich wieder auf und die Sonne kehrt noch einmal zurück.

Freitag, 20.03.2026: Der Tag beginnt mit Seenebel, der sich aber recht schnell lichtet und der Sonne eine Chance gibt. Wir schwingen uns wieder auf die Räder und stoppen schon nach wenigen Kilometern an der alten Feuerwache und der St. Clemens Kirche. In Toftum sehen wir uns die älteste und kleinste Schule Dänemarks an. Das benachbarte Nationalmuseum Kommadørgård befindet sich noch bis Ostern im Winterschlaf, so daß wir uns mit einem Blick von Außen begnügen müssen. In Juvre sehen wir uns den Walknochenzaun am Straßenrand an und fahren dann an der Ostküste von Rømø bis zum Damm südwärts. Im Hafen von Havneby essen wir bei Otto & Anis Fisk leckere Fish & Chips und sehen uns anschließend das kleine U-Boot UC2 Kraka an. Auch heue kommen wir an der Rømø Bageriet nicht vorbei und kaufen Kuchen und ein frisches Brot. Nach einer ausgiebigen Verschnauf- und Kaffeepause machen wir uns mit den Rädern auf den Weg zum Sønderstrand, wo wir einige Strandsegler beobachten können und ein kleines Stück am Strand spazieren gehen. Jetzt wird es auch langsam kühl und wir sind froh es uns im warmen Roadrunner gemütlich machen zu können.

Samstag, 21.03.2026: Heute bleibt es den ganzen Tag bedeckt und es ist auch etwas kühler als in den vergangenen Tagen. Bevor wir uns auf den Weg machen können, müssen wir auf dem Stellplatz noch einmal umziehen. Wir wollen einen weitere Nicht bleiben und unser Platz ist bereits gebucht. Nach den Radtouren der letzten Tage wollen wir heute eine Wanderung unternehmen. So ganz ohne Fahrrad geht es allerdings auch heute nicht. Mit den Rädern fahren wir zum Parkplatz am Südrand der Vråby Plantage und begeben uns zu Fuß auf den rund 3 km langen Rundkurs durch den Wald. Die Vegetation ist recht unterschiedlich und es macht Spaß gemütlich durch die Landschaft zu spazieren. Auf dem Gipfel des 18 m hohen Stagebjerg machen wir eine längere Pause. Per Fahrrad geht es dann zum Rømø Slagter, wo wir Lammfleisch für morgen einkaufen. Im Supermarkt von Mølby ergänzen wir unsere Vorräte und fahren dann zurück zum Stellplatz. Wir verladen die Räder und stärken uns mit einem leckeren Brötchen. Am späten Nachmittag unternehmen wir noch einen Bummel über den Platz und sehen uns die verschiedenen Wohnmobile an.

Sonntag, 22.03.206: Der Tag beginnt wieder mit Nebel, es klart aber schnell auf und wir machen uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg. Nach vier Tagen verlassen wir Rømø und fahren quer durch Jütland bis nach Aabenraa. Auf dem Stellplatz im Aabenraa Sejl Club quartieren wir uns für die kommenden beiden Nächte ein. Bei einem nahegelegenen Bäcker kaufen wir Kuchen und machen im Auto eine vorgezogene Kaffeepause. Anschließend machen wir uns mir den Rädern auf den Weg und fahren am Aabenraa Fjord entlang. Auf einer Bank am Strande am Nordufer des Fjords sitzen wir auf einer Bank in der Sonne und genießen das herrliche Wetter. Auf dem Rückweg zum Stellplatz gibt es noch ein leckeres Softeis. Wir können bei offener Tür im Auto sitzen und genießen den Ausblick auf den Fjord.

Montag, 23.03.2026: Heute ist das Wetter wieder sehr schön aber es gibt immer wieder leichten Seenebel. Wir machen uns zu Fuß auf den Weg von die Stadt. Unser erstes Ziel ist das Schloss Brundlund, in dem das Kunstmuseum von Aabenraa untergebracht ist. Da das Museum heute geschlossen hat, begnügen wir uns mit einem Rundgang durch den schön angelegten Park, in dem einige Skulpturen zu finden sind. Wir setzen uns vor das Schloss in die Sonne und genießen das schöne Wetter. Rund um das Schloss bannen wir Krokusse und Pestwurz auf die Speicherchips. Vom Schloss aus gelangen wir in die Altstadt von Aabenraa und bummeln schließlich durch die Fußgängerzone. Auf dem Rückweg zum Auto ergänzen wir noch unsere Vorräte und machen es uns dann im Roadrunner gemütlich. Wir waren gut drei Stunden unterwegs und haben 6,4 km zurückgelegt. Nach einer ausgiebigen Pause unternehmen wir vor dem Abendessen noch einen kleinen Spaziergang auf der Promenade am Fjord.

Dienstag, 24.03.2026: Als wir noch beim Frühstück sitzen gibt es einen ersten Regenschauer. Wir können dann aber trocken zusammenpacken und entsorgen. Über die Autobahn erreichen wir ohne Unterbrechung Schleswig und bekommen auf dem Stellplatz zum ersten Mal einen Platz in der ersten Reihe. Wir machen uns mit den Rädern auf den Weg und steuern die MegaBike-Filiale an. Hier hat Geli die Chance die beiden E-Bikes von Cube und Hepha mit Rahmenhöhe 50 cm direkt zu vergleichen. Der Verkäufer ist sehr nett und während Geli ihre Probefahrten macht unterhalte ich mich mit ihm über die beiden Marken und einzelne Ausstattungsvarianten und und Zubehöroptionen. Wir machen uns auf den Weg zum Wiking Yachthafen, weil wir uns den dortigen Wohnmobilstellplatz ansehen wollen. Ein kräftiger Regenschauer erwischt uns und der Stellplatz ist zur Zeit noch ein reines Bootslager und offensichtlich nur im Sommer nutzbar. Zurück am Auto verladen wir die Räder und machen es uns im Auto gemütlich. Es regnet fast die ganze Zeit und der Wind läßt den Regen ordentlich auf das Auto prasseln. Bei der Burgermeisterin am Hafen essen wir jeder einen leckeren Burger und gehen anschließend noch eine kleine Runde, da der Regen etwas nachgelassen hat. Den letzten Abend dieser Tour verbringen gemütlich im Auto.

Mittwoch, 25.03.2026: In der Nacht stürmt und regnet es so heftig, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes einen unruhigen Schlaf haben. Nach dem Frühstück nutzen wir eine Regenpause zum Entsorgen und Zusammenpacken. Über die B76 fahren wir zurück nach Kiel und stehen um 11:30 Uhr mit einem Kilometerstand von 37.173,0 km, also nach 417,6 gefahrenen Kilometern wieder vor unserer Haustür. Leider entpuppt sich das Entladen des Autos als anstrengender als erwartet, da der Fahrstuhl wieder einmal ausgefallen ist und wir alles zu Fuß in den dritten Stock schleppen müssen.

Dänemark hat uns wieder einmal sehr gut gefallen und wir hatten auch wieder sehr viel Glück mit dem Wetter. Da hat Eberhard einen sehr guten Job gemacht. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch in unserem hyggeligen Nachbarland.

 
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